45 Arten, die Sie kennen sollten, bevor Sie sanieren oder bauen. Mit Steckbriefen, Bauzeitfenstern, CEF-Maßnahmen und Verbreitungs-Karten.
Vögel, die in oder an Gebäuden brüten — die kritischsten Arten beim Bauen.

Langstreckenzieher, fast ganzes Leben im Flug, kehrt jahrelang zur selben Nistnische zurück

Klassischer Kulturfolger, baut Lehmnester, bildet Kolonien, zieht nach Afrika

Brütet INNEN in Gebäuden, braucht offene Zuflugwege, durch Stallschließung stark bedroht

Kulturfolger, lebt in Kolonien, Bestand halbiert seit 1980er Jahren

Felsbrüter der Kulturlandschaft, brütet gerne an Industriebauten und Höfen

Häufigster Greifvogel Deutschlands, stark auf Gebäude angewiesen

Intelligenter Rabenvogel, traditionsreiche Koloniebrüter an Gebäuden

Kulturfolger, steht hoch im Kurs, Horst darf NICHT entfernt werden

Nutzt Baumhöhlen UND Gebäudehohlräume, Bestand rückläufig

Dorf- und Randgebiets-Spatz, kleiner als Haussperling, selten am Haus direkt
Streng geschützte Säugetiere mit Quartieren in Dächern und Spalten.

Kleinste heimische Fledermaus, häufigste Gebäudefledermaus, oft in Spalten

Größte Fledermaus Deutschlands, bildet große Wochenstubenkolonien auf Dachböden

Typische Siedlungsfledermaus, gerne in Gebäuden des Menschen

Sehr große Ohren, hört Insektengeräusche, flüchtet in Spalten
Stark gefährdet, nur noch in Bayern und BaWü, extrem empfindlich

Baumfledermaus, aber zunehmend in Gebäuden wegen Baumhöhlen-Mangel

ALLE 25 deutschen Fledermausarten sind streng geschützt (FFH IV)
Streng geschützte Greifvögel der Nacht — oft in Dachstühlen und Türmen.
Vögel, die Gärten und gebäudenahe Strukturen als Lebensraum nutzen.

Häufigster Gartenvogel, aber Nester geschützt, Heckenschnitt erst ab Oktober

Brütet bodennah, oft in Gartennähe, liebt Reisighaufen

Winzig aber laut, nutzt dichte Vegetation, Kobel-artiges Nest

Streng geschützt, nutzt Ameisenhügel, liebt Streuobst
Säugetiere abseits der Fledermäuse — mit Lebensraum in Siedlungen.

Vorwarnliste, gefährdet durch Mähroboter, Straßenverkehr, Pestizide

Ganzjährig aktiv, mehrere Kobel pro Revier, Baumbestand vor Fällung prüfen

Winterschläft 7 Monate, laut aber schützenswert

Stark gefährdet, Rote Liste 2, Schwerpunkt in BaWü/RLP

Streng geschützt, FFH IV, oft unentdeckt in Gärten

FFH II, zurückkehrende Art, Konflikte bei Bauarbeiten am Wasser

Bestand stark rückläufig, Gartenränder wichtiger Rückzugsraum
Eidechsen und Schlangen, die südexponierte Mauern und Steinanlagen besiedeln.

Häufig übersehen, Umsiedlung nur im Frühjahr/Sommer möglich, kann Projekt verzögern

Am Oberrhein weit verbreitet, sonst lokal, liebt warme Mauern

Keine Schlange sondern fußlose Echse, oft in Gärten übersehen

Ungiftig, schwimmt gut, nutzt Gartenteiche als Jagdrevier

Selten, streng geschützt, fast unsichtbar
Frösche, Kröten und Molche — wichtig für Garten- und Teichplanung.

Wandert im März zu Laichgewässern, Kellerschächte sind tödliche Fallen

FFH-Art, braucht größere fischfreie Teiche, streng geschützt

Klettert auf Büschen, braucht Teiche ohne Fische zum Laichen

Stark gefährdet, spezialisiert auf Kleinstgewässer

Jagt in Gärten, Kellerfallen meiden, durch Salamanderpest bedroht

Pionierart, Baustellen sind wichtige Lebensräume - oft unterschätzt
Streng geschützte Insektenarten mit speziellen Habitatansprüchen.

KEIN Abriss erlaubt! Umsiedlung nur durch Fachmann, deutlich seltener als Wespen

FFH II, braucht altes Eichentotholz, sehr schützenswert

Projekt-Killer! (Stuttgart 21), streng geschützt, oft erst bei Fällung entdeckt

~560 Arten in Deutschland, ca. 50% bedroht, Gebäudeumfeld oft wichtig